Home not Home ist ein zeitgenössisches Kunstprojekt mit verschiedenen Akteuren und Inhalten. Die einzelnen Komponenten bilden den schwedischen Beitrag zum Europäischen Jahr des Interkulturellen Dialoges 2008. Home not Home tourt bereits durch ganz Schweden - dann geht die Fahrt weiter nach Istanbul. Auf dem Weg durch Europa macht das Projekt einen einzigartigen Stopp in Berlin: am 9. Dezember in der Volksbühne. An diesem Abend werden zwei Filme der İstanbuler Künstlerin Selda Asal zu sehen sein, für die sie in Schweden das Material aufgenommen hat. In das Große Haus in der Volksbühne wird die schwedische Inszenierung von Fatih Akıns „Gegen die Wand" aufgeführt. Im Anschluss an das Theaterstück werden die in Berlin lebenden Regisseure Nurkan Erpulat und Döndü Kılıç mit dem in Schweden wirksamen Dritëro Kasapi über ihr Kunstschaffen, Möglichkeiten der Migration und Zwänge der Kulturalisierung reden. Zum Abschluß geht es in die Lounge mit Musik von DJ Ipek Ipekçioğlu.
PROGRAMM
19 Uhr
RESTORE HOPE - SEE ME! im Sternfoyer der Volksbühne
Versteckt zu leben bedeutet ohne Rechte zu leben. In dem Videokunstwerk „Restore Hope - See me" erzählen Frauen, die versteckt leben müssen, ihre Geschichte - ihnen wird eine Stimme verliehen. Die İstanbuler Künstlerin Selda Asal (http://www.seldaasal.com/) lebt in der Türkei, ihre Werke wurden auch in den USA und im übrigen Europa gezeigt.
20 Uhr
GEGEN DIE WAND
Theateraufführung von Fatih Akins „Gegen die Wand" im Großes Haus / Volksbühne
TICKETS: http://www.volksbuehne-berlin.de/karten/
Inszeniert von Dritëro Kasapi (Schwedisch-Türkisch m. deutschen Untertiteln): http://www.riksteatern.se/motvaggen (Türkçe & English)
21.45 Uhr
„GEZWUNGENE KULTURVERTETER ODER FREIE KÜNSTLER? Kunstschaffende Migrant/innen zwischen Kulturalisierung und Universalität"
Gespräch im Sternfoyer - EINTRITT FREI!!!
Sie sind der Inbegriff vom modernen Menschen: geboren an einem Ort, ausgebildet an einem zweiten und wirksam an einem dritten. Döndü Kılıç, Dritëro Kasapi und Nurkan Erpulat sind mit Erfahrungen aus mehreren Kulturen ausgestattet. Dies prägt ihre Kunst, die sich genau wie die drei Regisseure selbst, über verschiedenen Grenzen und Tabus hinweg bewegt. Aber wird diese Beweglichkeit und Flexibilität auch als solche wahrgenommen? Wie frei sind kunstschaffende Migrant/innen bei ihrer Gestaltung? Drei erfolgreiche Kunstproduzenten im Gespräch über Hindernisse, Möglichkeiten und eigene Wünsche. Moderiert von Unn Gustafsson.
22.45 Lounge mit DJ İpek İpekçioğlu
Im Sternfoyer - EINTRITT FREI!!!
DJ İpek İpekçioğlu ist Resident DJ bei einer Reihe von angesagten Clubs und Clubnächten dieser Stadt und darüber hinaus tritt sie weltweit auf, so wurde in New York, in den Wüsten von Mali, Salvador de Bahia, Istanbul, Glasgow und Peking schon mal zu ihrem fusionartigen Sounds getanzt. Stockholm und Schweden kennt İpek mittlerweile so gut wie ihre eigene Hosentasche, dank regelmäßiger Auftritte für die Re:Orient Clubnacht. Auch hier zieht sich ein roter Faden aus der Türkei, über Berlin in Richtung Skandinavien.
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Eine Kooperation der Schwedischen Botschaft Berlin mit HOME NOT HOME, der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz und Unn Gustafsson.
Weitere Informationen unter http://www.schweden.org/.




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